Pholidophorus macrocephalus

Knochenfisch mit pathologischer Verletzungsstruktur aus den Eichstätter Plattenkalken

€2650.00

Daten zum Fossil

  • Fossil: Pholidophorus macrocephalus

  • Fundort: Eichstätt, Bayern

  • Fundschicht: Plattenkalk

  • Stratigraphie: Oberer Weißjura – Malm Zeta 2b, Unter-Tithonium

  • Erhaltung: sehr gut

  • Größe der Platte: 45 × 17 cm

  • Körperlänge: 37,5 cm

Dieses Fossil des Knochenfisches Pholidophorus macrocephalus stammt aus den berühmten Plattenkalken von Eichstätt, einer der weltweit bedeutendsten Fossillagerstätten des Oberjura. Die feinen Kalkschichten dieser Ablagerungen sind bekannt für ihre außergewöhnlich detailreichen Fossilien und ermöglichen einen faszinierenden Einblick in die Lebenswelt eines etwa 150 Millionen Jahre alten tropischen Lagunensystems.

Pholidophorus macrocephalus zählt zu den typischen Fischformen der Solnhofener Lagunen und ist ein wichtiger Vertreter der frühen Teleostier-Entwicklung. Mit seinem langgestreckten Körper war er ein schneller Schwimmer und nahm im damaligen Ökosystem eine wichtige Rolle als kleiner bis mittelgroßer Beutefisch ein.

Bei diesem Exemplar fällt eine auffällige Struktur im Bereich des Schwanzabschnitts auf, die im oberen Verlauf des Fossils als pathologisch interpretiert werden könnte. Eine mögliche Bissverletzung durch einen Räuber ist nicht auszuschließen, bleibt jedoch interpretativ. Solche Befunde sind für die paläontologische Forschung besonders interessant, da sie direkte Hinweise auf Interaktionen innerhalb des fossilen Ökosystems liefern können.

Die Erhaltung dieses Stücks ist sehr gut. Der Körperumriss, die Flossen sowie zahlreiche feine anatomische Details sind klar erkennbar und machen dieses Fossil zu einem sowohl wissenschaftlich spannenden als auch ästhetisch ansprechenden Sammlerstück aus den Eichstätter Plattenkalken.