grayscale photo of rock formation

Fossilien aus dem Ölschiefer

Einzigartige Fossilien aus Holzmaden und Dotternhausen

Der Posidonienschiefer des südwestdeutschen Jura zählt zu den bedeutendsten Fossillagerstätten des Unterjura in Europa. Die dunklen, bituminösen Ton- und Mergelgesteine entstanden vor etwa 180 Millionen Jahren während des frühen Jura in einem weitgehend abgeschlossenen Meeresbecken am Rand des damaligen europäischen Schelfs. In diesem Meer kam es wiederholt zu sauerstoffarmen Bedingungen am Meeresboden, wodurch abgestorbene Organismen dort kaum von Aasfressern oder Bakterien zersetzt wurden und rasch in feinem Sediment eingebettet werden konnten.

Diese außergewöhnlichen Ablagerungsbedingungen führten zu einer bemerkenswert detailreichen Fossilerhaltung. Neben vollständig artikulierte Skeletten von Meeresreptilien finden sich häufig auch empfindliche Strukturen wie Hautumrisse, Mageninhalte oder sogar Embryonen bei Ichthyosauriern.

Berühmt ist die Formation vor allem durch spektakuläre Funde von Meeresreptilien wie Ichthyosauriern und Plesiosauriern, die einen einzigartigen Einblick in die Lebenswelt der jurassischen Ozeane ermöglichen. Auch zahlreiche Fischarten, Ammoniten, Belemniten und verschiedene Krebstiere sind häufig vertreten. Besonders charakteristisch sind zudem filigran erhaltene Seelilienkolonien sowie Reste von Tintenfischen, deren Weichteile unter günstigen Bedingungen fossil überliefert wurden.

Wichtige Fundregionen liegen unter anderem bei Holzmaden und Dotternhausen sowie weiteren Aufschlüssen der Schwäbischen Alb. Obwohl sie derselben geologischen Formation angehören, unterscheiden sich die Fundstellen teilweise deutlich in Fossilhäufigkeit und Zusammensetzung.

Somit kommt dem unterjurassischen Ölschiefer für die Erforschung früher Meeresökosysteme weltweit eine große Bedeutung zu. Zugleich stellt er eine herausragende Quelle für wissenschaftlich bedeutende und von Museen weltweit geschätzte Fossilien dar.

Fossil eines Steneosaurus bollensis (Meereskrokodil) aus Holzmaden auf Ölschiefer
Fossil eines Steneosaurus bollensis (Meereskrokodil) aus Holzmaden auf Ölschiefer

Meereskrokodil Steneosaurus bollensis

Vollständiges Meereskrokodil der Art Steneosaurus bollensis aus dem Unterjura der klassischen Fundstelle Holzmaden in Baden-Württemberg. Auf der Rückseite der Platte befindet sich ein individuell gefertigter Stahlrahmen mit Hängevorrichtung für eine einfache Wandmontage. Dieses Stück ist bereits verkauft – bitte kontaktieren Sie uns falls Sie sich für ein derartiges oder ähnliches Stück interessieren. Der sogenannte Posidonienschiefer aus dem Gebiet um Holzmaden erlangte durch seine außergewöhnlichen Fossilfunde Weltruhm. Diese Ablagerungen wurden vor ca. 190 Millionen Jahren, also zur Zeit des unteren Jura, auch Lias oder Schwarzer Jura genannt, gebildet. Typische Fossilien des Posidonienschiefers sind in erster Linie die in fast allen Schichten verbreiteten und häufigen Ammoniten der Gattungen Dactylioceras, Hidoceras, Harpoceras, Phylloceras, Lytoceras, etc.. Von Zeit zu Zeit werden spektakulär gut erhaltene Seelilien, Fische, Fischsaurier (Ichthyosaurier), seltener Meereskrokodile und als große Raritäten sogar Flugsaurier in hervorragender Erhaltung gefunden. Zu sehen und bestaunen sind solche Fossilien aus dem Gebiet um Holzmaden in fast allen großen naturwissenschaftlichen Museen der Welt, wie z.B. in den Museen Fischer und Hauff in Holzmaden, in den Naturkundemuseen in Stuttgart, Karlsruhe, München und Salzburg, im Werksforum der Holcim-Zementwerke in Dotternhausen, sowie im Houston Museum for Nature and Science und vielen weiteren Museen weltweit.

Fossil eines Ichthyosauriers aus Holzmaden auf Ölschieferplatte
Fossil eines Ichthyosauriers aus Holzmaden auf Ölschieferplatte

außergewöhnlich gut erhaltener Ichthyosaurier

Vollständiges Fossil in hervorragender Erhaltung eines Ichthyosauriers Stenopterygius spec. aus dem Unterjura der klassischen Fundstelle Holzmaden in Baden-Württemberg. Auf der Rückseite der Platte befindet sich ein individuell gefertigter Stahlrahmen mit Hängevorrichtung für eine einfache Wandmontage. Dieses Stück ist verkäuflich – bitte kontaktieren Sie uns falls Sie sich für dieses oder ein ähnliches Stück interessieren. Der sogenannte Posidonienschiefer aus dem Gebiet um Holzmaden erlangte durch seine außergewöhnlichen Fossilfunde Weltruhm. Diese Ablagerungen wurden vor ca. 190 Millionen Jahren, also zur Zeit des unteren Jura, auch Lias oder Schwarzer Jura genannt, gebildet. Typische Fossilien des Posidonienschiefers sind in erster Linie die in fast allen Schichten verbreiteten und häufigen Ammoniten der Gattungen Dactylioceras, Hildoceras, Harpoceras, Phylloceras, Lytoceras, etc.. Von Zeit zu Zeit werden spektakulär gut erhaltene Seelilien, Fische, Fischsaurier (Ichthyosaurier), seltener Meereskrokodile und als große Raritäten sogar Flugsaurier in hervorragender Erhaltung gefunden. Zu sehen und bestaunen sind solche Fossilien aus dem Gebiet um Holzmaden in fast allen großen naturwissenschaftlichen Museen der Welt, wie z.B. in den Museen Fischer und Hauff in Holzmaden, in den Naturkundemuseen in Stuttgart, Karlsruhe, München und Salzburg, im Werksforum der Holcim-Zementwerke in Dotternhausen, sowie im Houston Museum for Nature and Science und vielen weiteren Museen weltweit.

Dieses Fossil ist bereits verkauft.

Dieses Fossil ist bereits verkauft.

Fossil einer Seelilie aus Holzmaden auf Ölschieferplatte
Fossil einer Seelilie aus Holzmaden auf Ölschieferplatte

Große Seelilie Seirocrinus subangularis

Dieses Fossil ist bereits verkauft.

Überdurchschnittlich große Seelilie der Art Seirocrinus subangularis aus dem Unterjura/Toarcium, Lias epsilon2, der klassischen Fundstelle Holzmaden in Baden-Württemberg. Diese Platte misst ca. 180cm x 110cm und der Kelch hat einen Durchmesser von ca. 59cm. Auf der Rückseite der Platte befindet sich ein individuell gefertigter Stahlrahmen mit Hängevorrichtung für eine einfache Wandmontage. Dieses Stück wurde bereits verkauft – kontaktieren Sie uns gerne, falls Sie sich für ein ähnliches Stück interessieren. Der sogenannte Posidonienschiefer aus dem Gebiet um Holzmaden erlangte durch seine außergewöhnlichen Fossilfunde Weltruhm. Diese Ablagerungen wurden vor ca. 190 Millionen Jahren, also zur Zeit des unteren Jura, auch Lias oder Schwarzer Jura genannt, gebildet. Typische Fossilien des Posidonienschiefers sind in erster Linie die in fast allen Schichten verbreiteten und häufigen Ammoniten der Gattungen Dactylioceras, Hidoceras, Harpoceras, Phylloceras, Lytoceras, etc.. Von Zeit zu Zeit werden spektakulär gut erhaltene Seelilien, Fische, Fischsaurier (Ichthyosaurier), seltener Meereskrokodile und als große Raritäten sogar Flugsaurier in hervorragender Erhaltung gefunden. Zu sehen und bestaunen sind solche Fossilien aus dem Gebiet um Holzmaden in fast allen großen naturwissenschaftlichen Museen der Welt, wie z.B. in den Museen Fischer und Hauff in Holzmaden, in den Naturkundemuseen in Stuttgart, Karlsruhe, München und Salzburg, im Werksforum der Holcim-Zementwerke in Dotternhausen, sowie im Houston Museum for Nature and Science und vielen weiteren Museen weltweit.

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