
Ammonit im burmesischen Bernstein
Burmesischer Bernstein mit fossiler Inkluse
€1800.00
Daten zum Fossil
Material: Burmesischer Bernstein
Inkluse: Ammonit
Fundort: Myanmar (Burma)
Alter: Obere Kreidezeit, ca. 100,5–66 Millionen Jahre
Größe: 14 × 11 × 1 mm
Größe Inkluse: ca. 3,5mm
Erhaltung: sehr gut
Burmesischer Bernstein zählt zu den bedeutendsten Bernsteinvorkommen der Welt und ist insbesondere für seine außergewöhnliche Vielfalt an hervorragend erhaltenen Inklusen bekannt. Die meisten darin erhaltenen Organismen stammen aus dem terrestrischen Lebensraum. Die Erhaltung eines marinen Ammoniten stellt daher eine ausgesprochen seltene Besonderheit dar. Wissenschaftlich sind nur sehr wenige vergleichbare Funde bekannt.
Ammoniten waren ausgestorbene, im Meer lebende Kopffüßer und besaßen ein charakteristisch spiralig aufgerolltes Gehäuse. Dass ein solcher mariner Organismus gemeinsam mit dem fossilen Baumharz überliefert wurde, ist besonders bemerkenswert. Untersuchungen vergleichbarer Funde aus burmesischem Bernstein zeigen, dass das Harz vermutlich in einem küstennahen Umfeld abgelagert wurde und dabei außergewöhnlicherweise auch marine Fossilreste aufnehmen konnte.
Die Einbettung eines Ammoniten im Bernstein dokumentiert damit nicht nur ein außergewöhnliches Fossil, sondern liefert zugleich interessante Hinweise auf die damaligen Umweltbedingungen. Sie zeigt, dass die kreidezeitlichen Bernsteinwälder in enger Verbindung zu einem dynamischen Küstenraum gestanden haben könnten.
Eine außergewöhnlich seltene Bernstein-Inkluse und ein faszinierendes Zeugnis der Verbindung zwischen terrestrischer und mariner Lebenswelt der Kreidezeit.
